IT-Sicherheitscheck für Unternehmen
Schwachstellen erkennen, bevor Angreifer es tun — der systematische IT-Sicherheitscheck als Basis Ihrer Sicherheitsstrategie.
Was ist ein IT-Sicherheitscheck?
Ein IT-Sicherheitscheck ist eine systematische Überprüfung der gesamten IT-Infrastruktur eines Unternehmens auf Sicherheitslücken, Konfigurationsfehler und potenzielle Angriffsvektoren. Im Gegensatz zu einem vollständigen IT-Sicherheitsaudit fokussiert sich der Sicherheitscheck auf eine praxisorientierte, zeitlich kompakte Bestandsaufnahme der aktuellen Sicherheitslage. Das Ergebnis ist ein klarer Überblick über vorhandene Schwachstellen und konkrete Handlungsempfehlungen zur Risikominimierung.
Für kleine und mittelständische Unternehmen ist der IT-Sicherheitscheck häufig der ideale Einstieg in eine strukturierte IT-Sicherheitsstrategie. Er liefert in kurzer Zeit belastbare Erkenntnisse darüber, wo die größten Risiken liegen und welche Maßnahmen mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis priorisiert werden sollten. Dabei werden sowohl technische als auch organisatorische Aspekte berücksichtigt — von der Firewall-Konfiguration bis hin zu Passwortrichtlinien und Mitarbeiterschulungen.
In einer Zeit, in der Cyberangriffe auf deutsche Unternehmen massiv zunehmen — laut BSI-Lagebericht 2025 wurden täglich über 250.000 neue Schadprogramm-Varianten registriert — ist ein regelmäßiger IT-Sicherheitscheck keine Option mehr, sondern eine betriebswirtschaftliche Notwendigkeit. Versicherungen, Geschäftspartner und Aufsichtsbehörden verlangen zunehmend Nachweise über die IT-Sicherheit. Ein professioneller Sicherheitscheck durch einen externen Informationssicherheitsbeauftragten schafft hier Transparenz und Vertrauen.
Der IT-Sicherheitscheck bildet zudem die Grundlage für weiterführende Maßnahmen wie die Implementierung eines Informationssicherheits-Managementsystems (ISMS) oder die Vorbereitung auf eine ISO 27001 Zertifizierung. Er ist damit nicht nur eine Momentaufnahme, sondern der erste Schritt zu einer nachhaltigen Sicherheitsstrategie.
Warum ist ein regelmäßiger IT-Sicherheitscheck unverzichtbar?
Die IT-Landschaft eines Unternehmens verändert sich kontinuierlich. Neue Software wird installiert, Mitarbeiter wechseln, Cloud-Dienste werden eingeführt, und Angreifer entwickeln ständig neue Methoden. Was gestern noch sicher war, kann heute bereits eine kritische Schwachstelle darstellen. Ein einmaliger Sicherheitscheck reicht daher nicht aus — erst die regelmäßige Durchführung gewährleistet ein dauerhaft hohes Sicherheitsniveau.
Compliance-Anforderungen erfüllen: Regulatorische Vorgaben wie die NIS-2-Richtlinie, die DSGVO und branchenspezifische Standards verlangen von Unternehmen den Nachweis angemessener technischer und organisatorischer Maßnahmen. Ein dokumentierter IT-Sicherheitscheck liefert genau diesen Nachweis und reduziert das Risiko von Bußgeldern erheblich.
Cyberversicherung sichern: Cyber-Versicherungen prüfen vor Vertragsabschluss den IT-Sicherheitsstatus des Unternehmens. Ein aktueller IT-Sicherheitscheck mit dokumentierten Ergebnissen verbessert die Verhandlungsposition und kann die Versicherungsprämie deutlich senken. Einige Versicherer machen die Deckung sogar von regelmäßigen Sicherheitschecks abhängig.
Geschäftskontinuität sicherstellen: Die durchschnittlichen Kosten einer Datenpanne in Deutschland lagen 2025 bei über 4,5 Millionen Euro. Die frühzeitige Erkennung von Schwachstellen durch regelmäßige IT-Sicherheitschecks verhindert kostspielige Sicherheitsvorfälle und schützt die Geschäftskontinuität. Eine strukturierte Backup-Strategie und ein IT-Notfallplan ergänzen den Sicherheitscheck sinnvoll.
Vertrauen bei Kunden und Partnern stärken: In der zunehmend vernetzten Wirtschaft ist IT-Sicherheit ein Wettbewerbsfaktor. Unternehmen, die regelmäßige Sicherheitschecks durchführen und dokumentieren, signalisieren Professionalität und Verantwortungsbewusstsein. Dies stärkt das Vertrauen von Kunden, Geschäftspartnern und Investoren.
Kosten durch Prävention senken: Die Beseitigung einer Schwachstelle vor einem Angriff kostet nur einen Bruchteil der Kosten, die nach einem erfolgreichen Cyberangriff anfallen. Regelmäßige IT-Sicherheitschecks sind damit eine der rentabelsten Investitionen in die Unternehmenssicherheit.
Ablauf eines IT-Sicherheitschecks in 5 Schritten
Ein professioneller IT-Sicherheitscheck folgt einem strukturierten Prozess, der alle relevanten Bereiche der IT-Infrastruktur systematisch erfasst und bewertet. Bei DATUREX GmbH haben wir diesen Prozess in fünf klar definierte Schritte gegliedert, die eine effiziente und gründliche Überprüfung gewährleisten.
Schritt 1: Bestandsaufnahme und Scoping
Im ersten Schritt erfassen wir gemeinsam mit Ihnen den Umfang des IT-Sicherheitschecks. Welche Systeme, Netzwerke und Anwendungen sollen geprüft werden? Welche regulatorischen Anforderungen bestehen? Welche Risiken sind aus Geschäftssicht besonders kritisch? Die Bestandsaufnahme umfasst die Dokumentation aller relevanten IT-Assets, Netzwerkarchitekturen, Zugriffsrechte und bestehenden Sicherheitsmaßnahmen. Diese Phase stellt sicher, dass der Sicherheitscheck zielgerichtet und effizient durchgeführt wird.
Schritt 2: Automatisierte Schwachstellenanalyse
Mit spezialisierten Scanning-Tools führen wir eine vollständige Schwachstellenanalyse durch. Diese automatisierte Prüfung identifiziert bekannte Sicherheitslücken in Betriebssystemen, Anwendungen, Netzwerkkomponenten und Konfigurationen. Die eingesetzten Tools werden regelmäßig aktualisiert und decken die aktuellen CVE-Datenbanken (Common Vulnerabilities and Exposures) vollständig ab. Ergänzend prüfen wir die Konfiguration von Firewalls, Routern und Switches auf Best-Practice-Konformität.
Schritt 3: Manuelle Überprüfung und Bewertung
Die Ergebnisse der automatisierten Analyse werden von unseren Sicherheitsexperten manuell verifiziert und bewertet. Dieser Schritt ist wichtig, da automatisierte Tools sowohl False Positives als auch Schwachstellen produzieren können, die im spezifischen Kontext des Unternehmens eine andere Risikobewertung erfordern. Unsere Experten bewerten jede identifizierte Schwachstelle hinsichtlich ihrer tatsächlichen Ausnutzbarkeit, des potenziellen Schadens und der Eintrittswahrscheinlichkeit. Zusätzlich prüfen wir organisatorische Sicherheitsmaßnahmen wie Zugriffskontrollen, Passwortrichtlinien und Notfallprozeduren.
Schritt 4: Risikobewertung und Priorisierung
Auf Basis der identifizierten Schwachstellen erstellen wir eine Risikomatrix, die jede Schwachstelle nach Schweregrad und Geschäftsauswirkung kategorisiert. Dabei verwenden wir das international anerkannte CVSS-Scoring-System (Common Vulnerability Scoring System) in Kombination mit einer geschäftsbezogenen Risikobewertung. Eine systematische Schutzbedarfsfeststellung nach BSI hilft dabei, den Schutzbedarf von Informationen und Systemen vorab klar zu definieren. Das Ergebnis ist eine priorisierte Liste von Maßnahmen, die Sie Schritt für Schritt umsetzen können — beginnend mit den kritischsten Schwachstellen.
Schritt 5: Berichterstattung und Handlungsempfehlungen
Den Abschluss des IT-Sicherheitschecks bildet ein detaillierter Ergebnisbericht, der sowohl eine Management-Zusammenfassung als auch technische Details enthält. Der Bericht umfasst eine Gesamtbewertung der IT-Sicherheitslage, eine detaillierte Beschreibung aller identifizierten Schwachstellen inklusive Reproduktionsschritte, eine priorisierte Maßnahmenliste mit konkreten Umsetzungsempfehlungen und eine Roadmap für die kontinuierliche Verbesserung der IT-Sicherheit. Auf Wunsch präsentieren wir die Ergebnisse persönlich vor der Geschäftsführung und dem IT-Team.
Prüfbereiche eines IT-Sicherheitschecks
Ein vollständiger IT-Sicherheitscheck deckt alle relevanten Bereiche der IT-Infrastruktur ab. Die Tiefe der Prüfung wird im Scoping individuell festgelegt und an die spezifischen Anforderungen und Risiken des Unternehmens angepasst.
Netzwerksicherheit
Die Netzwerksicherheit bildet das Fundament jeder IT-Sicherheitsstrategie. Im Rahmen des Sicherheitschecks prüfen wir die Firewall-Konfiguration und -Regelwerke, die Netzwerksegmentierung und VLAN-Konfiguration, den VPN-Zugang und Remote-Access-Lösungen, DNS-Sicherheit und DNSSEC-Implementierung, die WLAN-Sicherheit einschließlich Verschlüsselung und Zugangskontrolle sowie die Intrusion Detection und Prevention Systeme (IDS/IPS). Besonderes Augenmerk liegt auf der Erkennung von offenen Ports, unsicheren Diensten und unautorisierten Netzwerkverbindungen, die als Einfallstor für Angreifer dienen können.
Endgeräte und Arbeitsplätze
Endgeräte sind häufig das schwächste Glied in der Sicherheitskette. Der IT-Sicherheitscheck umfasst die Prüfung des Patch-Managements und der Aktualität von Betriebssystemen, der Endpoint-Protection-Lösungen und Endpoint Detection and Response (EDR), der Festplattenverschlüsselung und Gerätesperre, der USB-Port-Kontrolle und Device-Management-Richtlinien, der Browser-Sicherheitseinstellungen und Erweiterungen sowie der BYOD-Richtlinien (Bring Your Own Device). Ein besonderer Fokus liegt auf dem Patch-Management, da ungepatchte Systeme nach wie vor einer der häufigsten Angriffsvektoren sind.
Cloud-Sicherheit
Mit der zunehmenden Verlagerung von Diensten in die Cloud gewinnt die Cloud-Sicherheit kontinuierlich an Bedeutung. Im IT-Sicherheitscheck prüfen wir die Cloud-Konfiguration und -Härtung (AWS, Azure, Google Cloud), die Identitäts- und Zugriffsmanagement-Einstellungen (IAM), die Datenverschlüsselung in Ruhe und während der Übertragung, die Logging- und Monitoring-Konfiguration, die Shared-Responsibility-Compliance sowie die Sicherheit von SaaS-Anwendungen und deren API-Zugänge. Fehlkonfigurationen in Cloud-Umgebungen gehören zu den häufigsten Ursachen für Datenlecks und werden daher besonders gründlich geprüft.
Zugangskontrolle und Identitätsmanagement
Ein effektives Identity and Access Management (IAM) ist wichtig für die IT-Sicherheit. Der Sicherheitscheck umfasst die Prüfung der Passwortstärke und -richtlinien im gesamten Unternehmen, der Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) für kritische Systeme, der Berechtigungsstrukturen nach dem Least-Privilege-Prinzip, der Privileged Access Management (PAM)-Lösungen, der Active-Directory-Sicherheit und Gruppenrichtlinien sowie der Single-Sign-On (SSO)-Konfiguration. Übermäßige Berechtigungen und verwaiste Konten sind häufige Schwachstellen, die im Sicherheitscheck systematisch identifiziert werden.
Backup und Disaster Recovery
Die Widerstandsfähigkeit gegen Datenverlust und Ransomware-Angriffe hängt maßgeblich von der Qualität der Backup- und Recovery-Prozesse ab. Im IT-Sicherheitscheck prüfen wir die Backup-Strategie und deren Umsetzung (3-2-1-Regel), die Backup-Verschlüsselung und den Offline-Schutz, die regelmäßige Durchführung von Restore-Tests, die Recovery Time Objectives (RTO) und Recovery Point Objectives (RPO) sowie die Integration in den Disaster Recovery Plan. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Schutz vor Ransomware-Angriffen, die zunehmend auch Backup-Systeme gezielt angreifen.
Security Awareness und menschlicher Faktor
Über 80 Prozent aller erfolgreichen Cyberangriffe beginnen mit Social Engineering — dem gezielten Ausnutzen menschlicher Schwächen. Der IT-Sicherheitscheck evaluiert das vorhandene Security-Awareness-Programm, die Phishing-Resilienz der Mitarbeiter (optional durch Phishing-Simulation), die Sicherheitsrichtlinien und deren Kommunikation, die Clean-Desk-Policy und deren Einhaltung, die Onboarding- und Offboarding-Prozesse aus Sicherheitsperspektive sowie den Umgang mit verdächtigen E-Mails und Sicherheitsvorfällen. Die beste Technik nützt wenig, wenn die Mitarbeiter nicht für IT-Sicherheitsrisiken sensibilisiert sind.
IT-Sicherheitscheck vs. Penetrationstest — Was sind die Unterschiede?
Häufig werden IT-Sicherheitscheck und Penetrationstest verwechselt oder synonym verwendet. Tatsächlich handelt es sich um zwei unterschiedliche, sich ergänzende Maßnahmen, die verschiedene Ziele verfolgen und sich in Umfang, Methodik und Kosten deutlich unterscheiden.
Umfang und Tiefe: Der IT-Sicherheitscheck bietet eine breite Überprüfung der gesamten IT-Landschaft. Er betrachtet technische, organisatorische und prozessuale Aspekte gleichermaßen und liefert einen vollständigen Überblick über die Sicherheitslage. Ein Penetrationstest hingegen fokussiert sich auf ausgewählte Systeme oder Anwendungen und geht dort in die Tiefe — mit dem Ziel, Schwachstellen aktiv auszunutzen und deren reale Auswirkungen zu demonstrieren.
Methodik: Der IT-Sicherheitscheck kombiniert automatisierte Scans, Konfigurationsprüfungen und Interviews mit Verantwortlichen. Er arbeitet überwiegend nicht-invasiv und kann im laufenden Betrieb durchgeführt werden. Der Penetrationstest verwendet offensive Techniken und simuliert reale Angriffe, was unter Umständen zu Beeinträchtigungen im laufenden Betrieb führen kann.
Zeitaufwand und Kosten: Ein IT-Sicherheitscheck lässt sich typischerweise innerhalb weniger Tage durchführen und ist damit deutlich schneller und kostengünstiger als ein vollständiger Penetrationstest, der je nach Umfang Wochen in Anspruch nehmen kann.
Empfehlung: Für die meisten Unternehmen empfehlen wir, mit einem IT-Sicherheitscheck zu beginnen und die identifizierten Schwachstellen zunächst zu beheben. Im Anschluss kann ein gezielter Penetrationstest die Wirksamkeit der umgesetzten Maßnahmen validieren. Diese Kombination bietet das beste Kosten-Nutzen-Verhältnis und eine maximale Risikoreduktion. Ergänzend empfiehlt sich ein regelmäßiges Vulnerability Management als kontinuierlicher Prozess.
Was kostet ein IT-Sicherheitscheck?
Die Kosten eines IT-Sicherheitschecks hängen von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere vom Umfang der zu prüfenden IT-Infrastruktur, der Tiefe der Analyse und den spezifischen Anforderungen des Unternehmens.
Kompakt-Check für kleine Unternehmen (bis 50 Mitarbeiter): Für kleine Unternehmen mit überschaubarer IT-Infrastruktur bieten wir einen kompakten Sicherheitscheck an, der die wesentlichen Prüfbereiche abdeckt. Der Fokus liegt auf den kritischsten Schwachstellen und den wichtigsten Quick-Wins. Typischer Zeitaufwand: 2–3 Tage. Die Investition beginnt ab 2.500 Euro und bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis als Einstieg in die professionelle IT-Sicherheit.
Standard-Check für mittelständische Unternehmen (50–250 Mitarbeiter): Der Standard-Check umfasst alle sechs Prüfbereiche in angemessener Tiefe und beinhaltet zusätzlich eine Phishing-Simulation sowie Interviews mit IT-Verantwortlichen. Typischer Zeitaufwand: 5–8 Tage. Die Investition liegt je nach Komplexität zwischen 5.000 und 12.000 Euro.
Umfassender Check für größere Unternehmen (ab 250 Mitarbeiter): Für größere Organisationen mit komplexen IT-Landschaften, mehreren Standorten oder speziellen regulatorischen Anforderungen erstellen wir individuelle Angebote. Dieser Check kann auch als Vorbereitung auf eine ISO-27001-Zertifizierung oder als Nachweis für NIS-2-Compliance dienen. Die Investition wird projektbezogen kalkuliert und berücksichtigt alle spezifischen Anforderungen.
Alle Preise verstehen sich als Nettobetrag zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer. Im Preis enthalten sind die vollständige Durchführung des Sicherheitschecks, der detaillierte Ergebnisbericht, eine Präsentation der Ergebnisse sowie eine telefonische Nachbesprechung. Reisekosten innerhalb Sachsens sind in der Regel inklusive.
Für wen ist ein IT-Sicherheitscheck geeignet?
Ein IT-Sicherheitscheck ist grundsätzlich für jedes Unternehmen sinnvoll, das auf eine funktionierende IT-Infrastruktur angewiesen ist. Besonders empfehlenswert ist er für folgende Zielgruppen und Szenarien:
Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU): KMU sind überproportional häufig Ziel von Cyberangriffen, da sie oft über begrenzte IT-Sicherheitsressourcen verfügen. Ein IT-Sicherheitscheck identifiziert die kritischsten Schwachstellen und ermöglicht eine gezielte, budgetschonende Verbesserung der Sicherheitslage. In Kombination mit einer IT-Sicherheitsberatung erhalten KMU eine individuelle Sicherheitsstrategie.
Unternehmen vor regulatorischen Prüfungen: Steht eine Prüfung durch Aufsichtsbehörden, eine Zertifizierung oder ein Audit an? Ein vorbereitender IT-Sicherheitscheck identifiziert Compliance-Lücken rechtzeitig und gibt Ihnen die Möglichkeit, diese vor der offiziellen Prüfung zu schließen. Dies gilt insbesondere für NIS-2-pflichtige Unternehmen und Betreiber kritischer Infrastrukturen.
Unternehmen nach Sicherheitsvorfällen: Nach einem Cyberangriff oder einer Datenpanne ist ein vollständiger IT-Sicherheitscheck unverzichtbar. Er stellt sicher, dass alle Einfallstore geschlossen wurden und keine weiteren Schwachstellen bestehen. In Kombination mit einem Incident Response-Prozess werden die Ursachen analysiert und nachhaltige Schutzmaßnahmen implementiert.
Unternehmen mit hybriden IT-Umgebungen: Die Kombination aus On-Premises-Infrastruktur und Cloud-Diensten schafft zusätzliche Angriffsflächen und Komplexität. Ein IT-Sicherheitscheck betrachtet beide Welten ganzheitlich und identifiziert insbesondere Schwachstellen an den Schnittstellen zwischen lokaler IT und Cloud-Umgebung.
Unternehmen vor IT-Modernisierungsprojekten: Vor größeren IT-Projekten wie einer Cloud-Migration, der Einführung neuer ERP-Systeme oder einer Netzwerk-Modernisierung liefert ein Sicherheitscheck die Baseline für die Sicherheitsplanung. So können Sicherheitsanforderungen von Anfang an in die Projektplanung einfließen.
Unternehmen, die eine Cyberversicherung abschließen möchten: Viele Cyberversicherer verlangen vor Vertragsabschluss einen Nachweis über den IT-Sicherheitsstatus. Ein aktueller IT-Sicherheitscheck liefert genau diesen Nachweis und kann die Versicherbarkeit verbessern sowie die Prämie reduzieren.
DATUREX IT-Sicherheitscheck — unsere Leistungen
Als erfahrener Dienstleister für Informationssicherheit in Unternehmen bietet die DATUREX GmbH einen praxisorientierten IT-Sicherheitscheck, der speziell auf die Bedürfnisse sächsischer Unternehmen zugeschnitten ist. Unsere Leistungen im Überblick:
Ganzheitlicher Ansatz: Unser IT-Sicherheitscheck betrachtet nicht nur die Technik, sondern auch Organisation, Prozesse und den menschlichen Faktor. Wir prüfen Ihre IT-Infrastruktur in allen sechs Prüfbereichen — von der Netzwerksicherheit über die Cloud-Konfiguration bis hin zur Security Awareness Ihrer Mitarbeiter.
Erfahrene Sicherheitsexperten: Unsere Prüfer verfügen über langjährige Erfahrung in der IT-Sicherheitsberatung und sind nach anerkannten Standards zertifiziert. Sie kennen die typischen Schwachstellen in unterschiedlichen Branchen und Unternehmensgrößen und können die Ergebnisse praxisnah einordnen.
Verständliche Berichte: Wir legen großen Wert darauf, dass unsere Ergebnisberichte nicht nur für IT-Experten, sondern auch für die Geschäftsführung verständlich sind. Die Management-Zusammenfassung liefert einen schnellen Überblick über die Sicherheitslage, während der technische Teil alle Details für die Umsetzung enthält.
Praxisorientierte Handlungsempfehlungen: Jede identifizierte Schwachstelle wird mit einer konkreten, umsetzbaren Handlungsempfehlung versehen. Wir berücksichtigen dabei die vorhandenen Ressourcen und das Budget des Unternehmens und priorisieren die Maßnahmen nach Risiko und Aufwand.
Regionale Präsenz in Sachsen: Mit Sitz in Dresden sind wir vor Ort für Sie da. Ob Dresden, Leipzig, Chemnitz oder ein anderer Standort in Sachsen — wir führen den IT-Sicherheitscheck persönlich bei Ihnen durch und stehen auch nach dem Check als Ansprechpartner zur Verfügung.
Nachhaltige Betreuung: Auf Wunsch begleiten wir Sie auch nach dem IT-Sicherheitscheck bei der Umsetzung der empfohlenen Maßnahmen. Ob als externer Informationssicherheitsbeauftragter, bei der Implementierung eines IT-Sicherheitskonzepts oder bei der Vorbereitung auf eine Zertifizierung — wir unterstützen Sie auf dem gesamten Weg zu einer robusten IT-Sicherheit.
Häufig gestellte Fragen zum IT-Sicherheitscheck
Wie oft sollte ein IT-Sicherheitscheck durchgeführt werden?
Wir empfehlen die Durchführung eines IT-Sicherheitschecks mindestens einmal jährlich. Bei wesentlichen Änderungen an der IT-Infrastruktur, nach Sicherheitsvorfällen oder vor regulatorischen Prüfungen sollte ein zusätzlicher Check durchgeführt werden. Unternehmen in hochregulierten Branchen oder mit besonders kritischen Daten profitieren von halbjährlichen Überprüfungen.
Wird der IT-Sicherheitscheck den laufenden Betrieb beeinträchtigen?
Nein, ein professioneller IT-Sicherheitscheck wird so durchgeführt, dass der laufende Geschäftsbetrieb nicht beeinträchtigt wird. Die automatisierten Scans werden in Abstimmung mit Ihrer IT-Abteilung zu geeigneten Zeitpunkten durchgeführt. Im Gegensatz zu invasiven Penetrationstests arbeitet der Sicherheitscheck überwiegend mit nicht-invasiven Methoden.
Welche Unterlagen werden für den IT-Sicherheitscheck benötigt?
Für einen effizienten IT-Sicherheitscheck sind folgende Informationen hilfreich: eine Übersicht der IT-Infrastruktur (Netzwerkplan, Serverliste, eingesetzte Software), bestehende Sicherheitsrichtlinien und -konzepte, Informationen zu Cloud-Diensten und externen Anbietern sowie Zugang zu relevanten Systemen für die technische Prüfung. Fehlende Dokumentation ist kein Hinderungsgrund — sie ist häufig selbst ein Prüfergebnis.
Was unterscheidet den IT-Sicherheitscheck von einem IT-Audit?
Ein IT-Sicherheitscheck fokussiert sich auf die praktische Identifikation von Schwachstellen und deren Risikobewertung. Ein IT-Audit hingegen prüft die Konformität mit spezifischen Standards, Richtlinien oder regulatorischen Anforderungen und ist formal strenger strukturiert. Der Sicherheitscheck ist pragmatischer und liefert schnellere, direkt umsetzbare Ergebnisse, während ein Audit häufig Voraussetzung für Zertifizierungen ist.
Kann der IT-Sicherheitscheck auch remote durchgeführt werden?
Ja, wesentliche Teile des IT-Sicherheitschecks können auch remote durchgeführt werden — insbesondere die automatisierten Schwachstellenscans, die Cloud-Sicherheitsprüfung und die Analyse von Konfigurationen. Für eine vollständige Prüfung einschließlich physischer Sicherheit, Social-Engineering-Tests und persönlicher Interviews empfehlen wir jedoch einen Vor-Ort-Termin. Für Unternehmen in Sachsen bieten wir dies ohne zusätzliche Reisekosten an.
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