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Cyber Security Awareness Training: Mitarbeiter schulen

Warum Cyber Security Awareness Training unverzichtbar ist

Über 90 Prozent aller erfolgreichen Cyberangriffe beginnen mit dem Faktor Mensch. Phishing-Mails, Social Engineering und mangelndes Sicherheitsbewusstsein öffnen Angreifern Tür und Tor — selbst bei technisch gut abgesicherten Unternehmen. Ein Cyber Security Awareness Training macht Ihre Mitarbeiter zur stärksten Verteidigungslinie gegen Cyberbedrohungen.

Die Bedrohungslage verschärft sich kontinuierlich: Ransomware-Angriffe haben sich in den letzten zwei Jahren verdoppelt, Phishing-Kampagnen werden durch künstliche Intelligenz immer überzeugender, und die Kosten eines erfolgreichen Angriffs betragen im Durchschnitt über 4,3 Millionen Euro. Technische Schutzmaßnahmen allein reichen nicht aus — ohne geschulte Mitarbeiter bleibt jede Sicherheitsarchitektur lückenhaft. Ein externer Informationssicherheitsbeauftragter kann Awareness-Programme professionell planen und umsetzen.

Cyber Security Awareness beschreibt das Bewusstsein und Wissen von Mitarbeitern über Cyberbedrohungen und den richtigen Umgang mit IT-Systemen, Daten und digitalen Kommunikationskanälen. Ein strukturiertes Training vermittelt dieses Wissen systematisch und nachhaltig — nicht als einmaliges Event, sondern als kontinuierlicher Prozess, der das Sicherheitsverhalten dauerhaft verbessert.

Unternehmen, die in Awareness-Programme investieren, reduzieren ihre Anfälligkeit für Cyberangriffe nachweislich um bis zu 70 Prozent. Die Investition rechnet sich: Die Kosten für ein vollständiges Awareness-Programm betragen nur einen Bruchteil der potenziellen Schäden durch einen erfolgreichen Angriff.

Die häufigsten Cyberbedrohungen für Unternehmen

Bevor ein Awareness-Programm wirksam sein kann, müssen Mitarbeiter die realen Bedrohungen kennen, denen ihr Unternehmen täglich ausgesetzt ist. Die Bedrohungslandschaft entwickelt sich ständig weiter, doch einige Angriffsvektoren dominieren seit Jahren die Statistiken.

Ransomware verschlüsselt Unternehmensdaten und fordert Lösegeld für die Entschlüsselung. Im Jahr 2025 betrug das durchschnittliche Lösegeld über 250.000 Euro, die Gesamtkosten inklusive Ausfallzeit und Wiederherstellung lagen bei über 1,5 Millionen Euro. In über 80 Prozent der Fälle gelangte die Schadsoftware über eine Phishing-Mail ins Unternehmen — ein geschulter Mitarbeiter hätte den Angriff verhindern können.

Business Email Compromise (BEC) ist eine besonders perfide Angriffsform, bei der Angreifer sich als Geschäftsführer, Lieferant oder Partner ausgeben und Zahlungsanweisungen manipulieren. Die FBI-Statistiken beziffern den weltweiten Schaden durch BEC auf über 50 Milliarden US-Dollar. Awareness-Trainings, die das Vier-Augen-Prinzip bei Zahlungsfreigaben etablieren, sind die wirksamste Gegenmaßnahme.

Insider-Bedrohungen gehen von eigenen Mitarbeitern aus — sei es durch Fahrlässigkeit (versehentliches Versenden vertraulicher Daten) oder böswillige Absicht. Studien zeigen, dass 34 Prozent aller Datenschutzverletzungen auf interne Akteure zurückzuführen sind. Awareness-Programme schaffen ein Bewusstsein für den Wert der verarbeiteten Daten und etablieren sichere Verhaltensweisen.

Was beinhaltet ein Cyber Security Awareness Training?

Ein wirksames Awareness Training deckt alle relevanten Bedrohungsszenarien ab und vermittelt praktisches Wissen, das Mitarbeiter im Arbeitsalltag direkt anwenden können. Die Inhalte werden regelmäßig an aktuelle Bedrohungslagen angepasst.

Phishing erkennen und richtig reagieren

Phishing ist und bleibt der häufigste Angriffsvektor. Im Training lernen Mitarbeiter, verdächtige E-Mails anhand typischer Merkmale zu identifizieren: gefälschte Absenderadressen, dringliche Handlungsaufforderungen, manipulierte Links und verdächtige Anhänge. Neben klassischem E-Mail-Phishing werden auch Spear-Phishing (gezielte Angriffe auf einzelne Personen), Whaling (Angriffe auf Führungskräfte), Smishing (SMS-basiertes Phishing) und Vishing (telefonisches Phishing) behandelt.

Besonders wichtig ist das richtige Verhalten im Verdachtsfall: Nicht klicken, nicht öffnen, sondern den Vorfall sofort an die IT-Abteilung oder den IT-Sicherheitsbeauftragten melden. Die Etablierung einer Meldekultur ohne Schuldzuweisungen ist wichtig für den Erfolg des Programms.

Social Engineering verstehen und abwehren

Social Engineering nutzt menschliche Verhaltensweisen wie Hilfsbereitschaft, Autoritätshörigkeit oder Zeitdruck aus, um an vertrauliche Informationen zu gelangen. Im Training werden die gängigsten Techniken vorgestellt und geübt: Pretexting (Vorwandanrufe), Baiting (präparierte USB-Sticks), Tailgating (unberechtigtes Mitlaufen in gesicherte Bereiche) und Quid-pro-quo-Angriffe (Gegenleistungsversprechen).

Mitarbeiter lernen, gesundes Misstrauen zu entwickeln, ohne dabei die Zusammenarbeit zu behindern. Verifizierungsprozesse für sensible Anfragen, das Vier-Augen-Prinzip bei Zahlungsanweisungen und die Dokumentation ungewöhnlicher Kontaktaufnahmen werden als Standardverfahren etabliert.

Passwort-Sicherheit und Authentifizierung

Schwache und wiederverwendete Passwörter sind nach wie vor eine der häufigsten Ursachen für kompromittierte Accounts. Das Training vermittelt moderne Best Practices: Verwendung von Passwort-Managern, Erstellung starker Passwörter oder Passphrases, Aktivierung von Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) und den sicheren Umgang mit Zugangsdaten.

Ergänzend werden aktuelle Entwicklungen wie Passkeys, biometrische Authentifizierung und Single-Sign-On-Lösungen vorgestellt. Mitarbeiter verstehen, warum jedes Konto ein individuelles, starkes Passwort benötigt und wie sie dies mit minimalen Aufwand umsetzen können.

USB-Sticks und mobile Datenträger

Fremde USB-Sticks, SD-Karten und externe Festplatten sind ein beliebtes Einfallstor für Schadsoftware. Im Training wird demonstriert, wie schnell ein manipulierter Datenträger ein System kompromittieren kann — teilweise reicht das bloße Einstecken aus, ohne dass eine Datei geöffnet wird. Mitarbeiter lernen die Richtlinien für den Umgang mit externen Datenträgern kennen und verstehen die Risiken von unbekannten Devices.

Die Trainingseinheit umfasst auch den sicheren Datentransfer über verschlüsselte Cloud-Dienste als Alternative zu physischen Datenträgern sowie die Verschlüsselung von USB-Sticks, die für den Geschäftsbetrieb notwendig sind.

Mobile Sicherheit und Remote Work

Mit der Zunahme von Home-Office und mobilem Arbeiten sind neue Angriffsflächen entstanden. Das Training behandelt die sichere Nutzung von WLAN-Netzwerken (Vermeidung öffentlicher Hotspots, VPN-Pflicht), die Absicherung mobiler Geräte (Bildschirmsperre, Verschlüsselung, MDM-Lösungen), den Umgang mit privaten Geräten im Unternehmenskontext (BYOD) und physische Sicherheit im Home-Office.

Mitarbeiter lernen, auch außerhalb des Büros ein angemessenes Sicherheitsniveau aufrechtzuerhalten. Dazu gehören die Vermeidung von Shoulder Surfing in öffentlichen Räumen, das sichere Telefonieren bei vertraulichen Gesprächen und die korrekte Entsorgung vertraulicher Unterlagen.

Datenschutz und Compliance

Die Schnittmenge zwischen IT-Sicherheit und Datenschutz ist erheblich. Im Awareness Training werden die grundsätzlichen Datenschutzprinzipien der DSGVO vermittelt: Datenminimierung, Zweckbindung, Speicherbegrenzung und die Pflichten bei Datenschutzverletzungen. Mitarbeiter verstehen, warum sie personenbezogene Daten schützen müssen und welche Konsequenzen ein Verstoß hat — für das Unternehmen und potenziell auch persönlich.

Besonderer Fokus liegt auf der Meldepflicht: Mitarbeiter müssen wissen, dass eine potenzielle Datenschutzverletzung innerhalb von 72 Stunden an die Aufsichtsbehörde gemeldet werden muss und dass die interne Meldung daher unverzüglich erfolgen muss.

Trainingsformate: Von E-Learning bis Phishing-Simulation

Effektive Awareness-Programme nutzen verschiedene Formate, um unterschiedliche Lerntypen anzusprechen und die Nachhaltigkeit zu maximieren. Die Kombination mehrerer Methoden hat sich als besonders wirksam erwiesen.

E-Learning und interaktive Module

Webbasierte Trainingsmodule ermöglichen zeitlich und räumlich flexibles Lernen. Moderne Plattformen bieten interaktive Szenarien, Videos, Quizzes und Wissenstests. Die Module werden in kurzen Einheiten von 10 bis 15 Minuten bereitgestellt, um die Aufmerksamkeit hochzuhalten und die Integration in den Arbeitsalltag zu erleichtern.

Micro-Learning-Ansätze mit täglichen oder wöchentlichen Kurzeinheiten von zwei bis fünf Minuten ergänzen die tiefergehenden Module und sorgen für eine kontinuierliche Sensibilisierung. Automatisierte Erinnerungen und Fortschrittstracking stellen sicher, dass alle Mitarbeiter die Pflichtmodule absolvieren.

Präsenzschulungen und Workshops

Interaktive Workshops bieten den Vorteil der direkten Kommunikation, individueller Fragen und praxisnaher Übungen. In Gruppen von 10 bis 25 Teilnehmern werden Bedrohungsszenarien durchgespielt, Fallbeispiele diskutiert und gemeinsam Lösungsstrategien entwickelt. Die persönliche Interaktion fördert das Verständnis und die Motivation.

Besonders wirksam sind Live-Demonstrationen: Ein Security-Experte zeigt in Echtzeit, wie ein Phishing-Angriff funktioniert, wie ein Passwort geknackt wird oder wie ein Social-Engineering-Angriff abläuft. Diese Erlebnisse bleiben nachhaltig im Gedächtnis und verändern das Verhalten deutlich stärker als theoretische Erklärungen.

Gamification und spielerisches Lernen

Gamification-Elemente steigern die Motivation und das Engagement der Teilnehmer erheblich. Punktesysteme, Ranglisten, Badges und Team-Challenges machen das Lernen zum positiven Erlebnis. Security-Escape-Rooms, in denen Teams gemeinsam Sicherheitsrätsel lösen müssen, sind besonders effektiv für die Teambildung und das gemeinsame Sicherheitsverständnis.

Regelmäßige Security-Quizzes mit Preisen für die besten Teilnehmer fördern den Wettbewerb und halten das Thema präsent. Wichtig ist dabei, dass die spielerischen Elemente die Ernsthaftigkeit des Themas nicht untergraben, sondern als motivierendes Werkzeug eingesetzt werden.

Phishing-Simulationen

Simulierte Phishing-Kampagnen sind eines der wirksamsten Instrumente zur Messung und Verbesserung des Sicherheitsbewusstseins. Dabei werden realistische, aber harmlose Phishing-Mails an Mitarbeiter versendet. Die Reaktionen werden anonymisiert ausgewertet: Wer hat die Mail geöffnet? Wer hat auf den Link geklickt? Wer hat Zugangsdaten eingegeben? Wer hat die Mail gemeldet?

Die Ergebnisse zeigen den aktuellen Stand des Sicherheitsbewusstseins und identifizieren Bereiche mit erhöhtem Schulungsbedarf. Mitarbeiter, die auf die Simulation hereinfallen, erhalten sofort eine Lerneinheit, die erklärt, woran sie die Phishing-Mail hätten erkennen können. Über mehrere Durchläufe hinweg lässt sich die Verbesserung der Click-Rate nachverfolgen.

Unsere Awareness-Programme: Drei Stufen für jeden Bedarf

DATUREX GmbH bietet individuelle Cyber Security Awareness Programme in drei Stufen an. Jedes Programm wird an die spezifischen Anforderungen und die Branche Ihres Unternehmens angepasst.

Basic: Grundlagen-Awareness

Das Basic-Programm vermittelt die fundamentalen Kenntnisse der IT-Sicherheit und eignet sich als Einstieg für Unternehmen ohne bisheriges Awareness-Programm. Es umfasst eine initiale Online-Schulung (circa 90 Minuten in mehreren Modulen), quartalsweise Micro-Learning-Einheiten, zwei Phishing-Simulationen pro Jahr und einen jährlichen Wissenstest mit Zertifikat.

Das Basic-Programm deckt die wichtigsten Themen ab: Phishing-Erkennung, Passwort-Sicherheit, Clean-Desk-Policy, sichere E-Mail-Nutzung und grundsätzliche Datenschutzregeln. Es ist ideal für kleine Unternehmen und als Pflichtschulung für alle neuen Mitarbeiter im Rahmen des Onboardings.

Advanced: Umfassendes Training

Das Advanced-Programm bietet eine tiefgehende Schulung mit erweiterten Inhalten und intensiverer Betreuung. Neben allen Inhalten des Basic-Programms umfasst es monatliche Micro-Learning-Einheiten mit aktuellen Bedrohungsinformationen, vier Phishing-Simulationen pro Jahr mit steigendem Schwierigkeitsgrad, einen halbtägigen Präsenz-Workshop pro Jahr und rollenspezifische Module für IT-Administratoren, Führungskräfte und HR-Personal.

Zusätzlich beinhaltet das Advanced-Programm ein Dashboard mit Echtzeit-Reporting, individuelle Lernpfade basierend auf dem Ergebnis der Phishing-Simulationen und einen dedizierten Ansprechpartner bei DATUREX. Dieses Programm eignet sich für mittlere Unternehmen mit erhöhtem Sicherheitsbedarf.

Enterprise: Vollständiges Security-Culture-Programm

Das Enterprise-Programm zielt auf die Etablierung einer vollständigen Sicherheitskultur im gesamten Unternehmen ab. Es umfasst alle Inhalte des Advanced-Programms, erweitert um monatliche Phishing-Simulationen mit individualisierten Szenarien, Tabletop-Übungen für das Management-Team, Red-Team-Assessments mit Social-Engineering-Komponenten, Integration in das bestehende ISMS und die kontinuierliche Anpassung an die aktuelle Bedrohungslage.

Das Enterprise-Programm beinhaltet auch die Entwicklung einer unternehmensweiten Security-Policy, die Etablierung eines Security-Champion-Netzwerks (Sicherheitsbotschafter in jeder Abteilung) und die Integration von Security-KPIs in die Unternehmenssteuerung. Es richtet sich an große Unternehmen und Organisationen mit hohem Schutzbedarf.

Kosten eines Cyber Security Awareness Trainings

Die Investition in Awareness-Training ist im Vergleich zu den potenziellen Schäden eines Cyberangriffs minimal. Die Kosten variieren je nach Programmumfang und Unternehmensgröße.

Basic-Programm: Ab 5 Euro pro Mitarbeiter und Monat. Für ein Unternehmen mit 50 Mitarbeitern bedeutet dies eine jährliche Investition von 3.000 Euro — ein Bruchteil der durchschnittlichen Kosten einer Datenschutzverletzung. Das Basic-Programm amortisiert sich bereits, wenn es einen einzigen Phishing-Angriff verhindert.

Advanced-Programm: Ab 10 Euro pro Mitarbeiter und Monat. Die erweiterten Inhalte, häufigeren Simulationen und das Reporting rechtfertigen den Aufpreis durch eine deutlich höhere Wirksamkeit. Unternehmen berichten typischerweise von einer Reduktion der Phishing-Click-Rate um 60 bis 80 Prozent innerhalb des ersten Jahres.

Enterprise-Programm: Individuelle Preisgestaltung ab 15 Euro pro Mitarbeiter und Monat. Die vollständige Betreuung, die Red-Team-Assessments und die Integration in bestehende Sicherheitsprozesse bieten den höchsten Schutzgrad und sind für Unternehmen mit strengen Compliance-Anforderungen konzipiert.

Alle Programme können als Jahresvertrag oder als mehrjährige Vereinbarung gebucht werden. Für Unternehmen in Sachsen bietet DATUREX GmbH regelmäßig Sonderkonditionen an — sprechen Sie uns an.

Erfolg messen: KPIs für Awareness-Programme

Ein professionelles Awareness-Programm misst seine Wirksamkeit anhand definierter Kennzahlen. Nur so lässt sich der Return on Investment nachweisen und das Programm kontinuierlich optimieren.

Phishing-Click-Rate: Der wichtigste KPI misst den Anteil der Mitarbeiter, die auf simulierte Phishing-Mails klicken. Eine typische Baseline liegt bei 20 bis 30 Prozent. Nach einem Jahr Training sollte die Rate auf unter 5 Prozent sinken. Unternehmen mit ausgereiften Programmen erreichen Raten unter 2 Prozent.

Meldequote: Der Anteil der Mitarbeiter, die verdächtige E-Mails aktiv an die IT-Abteilung melden. Dieser KPI misst nicht nur die Erkennungsfähigkeit, sondern auch die Bereitschaft zur aktiven Mitwirkung an der Sicherheit. Eine Meldequote von über 70 Prozent bei Phishing-Simulationen gilt als exzellent.

Trainings-Completion-Rate: Der Anteil der Mitarbeiter, die alle Pflichtmodule fristgerecht absolviert haben. Ziel ist eine Rate von mindestens 95 Prozent. Niedrigere Raten deuten auf mangelnde Management-Unterstützung oder ungeeignete Trainingsformate hin.

Wissentest-Ergebnisse: Regelmäßige Tests messen den Wissensstand und identifizieren Themen mit erhöhtem Schulungsbedarf. Die Ergebnisse werden über die Zeit verglichen, um Trends und Verbesserungen sichtbar zu machen.

Incident-Metriken: Die Anzahl der gemeldeten Sicherheitsvorfälle, die durchschnittliche Zeit bis zur Meldung und der Anteil der durch Mitarbeiter erkannten Vorfälle geben Aufschluss über die praktische Wirksamkeit des Trainings im Arbeitsalltag.

NIS-2-Schulungspflicht: Was Unternehmen wissen müssen

Die NIS-2-Richtlinie führt eine explizite Schulungspflicht für Cybersicherheit ein. Artikel 20 der Richtlinie verpflichtet die Leitungsorgane betroffener Einrichtungen, an Cybersicherheitsschulungen teilzunehmen und regelmäßige Schulungen für alle Mitarbeiter anzubieten.

Die Schulungspflicht betrifft alle mittleren und großen Unternehmen in 18 kritischen und wichtigen Sektoren — von Energie und Transport über Gesundheit und digitale Infrastruktur bis hin zu Lebensmittelproduktion und Abfallwirtschaft. Die nationale Umsetzung in Deutschland erweitert den Kreis der betroffenen Unternehmen weiter.

Konkret fordert NIS-2: Die Geschäftsführung muss persönlich an Cybersicherheitsschulungen teilnehmen und kann diese Pflicht nicht delegieren. Alle Mitarbeiter müssen regelmäßig geschult werden, wobei die Schulungen dem aktuellen Stand der Technik und der Bedrohungslage entsprechen müssen. Die Durchführung und die Teilnahme müssen dokumentiert werden.

Bei Verstößen gegen die Schulungspflicht drohen empfindliche Bußgelder: bis zu 10 Millionen Euro oder 2 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes für wesentliche Einrichtungen. Die persönliche Haftung der Geschäftsführung unterstreicht die Bedeutung der Compliance in diesem Bereich.

DATUREX GmbH unterstützt Unternehmen bei der NIS-2-konformen Umsetzung von Awareness-Programmen — von der Bestandsaufnahme über die Durchführung bis zur lückenlosen Dokumentation.

Häufig gestellte Fragen zum Cyber Security Awareness Training

Wie oft sollte ein Awareness Training durchgeführt werden?

Ein einmaliges Training reicht nicht aus. Aktuelle Studien zeigen, dass das Sicherheitsbewusstsein bereits nach vier bis sechs Monaten signifikant nachlässt. Wir empfehlen mindestens quartalsweise Trainingseinheiten, ergänzt durch monatliche Micro-Learning-Module und regelmäßige Phishing-Simulationen. Neue Mitarbeiter sollten im Rahmen des Onboardings sofort geschult werden.

Wie lange dauert eine Awareness-Schulung?

Die initiale Grundschulung umfasst typischerweise 60 bis 120 Minuten, aufgeteilt in mehrere Module. Laufende Trainings sind als Micro-Learning-Einheiten von 5 bis 15 Minuten konzipiert, die sich problemlos in den Arbeitsalltag integrieren lassen. Präsenz-Workshops dauern in der Regel einen halben Tag und bieten Raum für vertiefende Diskussionen und praktische Übungen.

Funktioniert Awareness Training auch für technisch weniger versierte Mitarbeiter?

Ja, professionelle Awareness-Programme sind explizit für alle Wissensstufen konzipiert. Die Inhalte werden in verständlicher Sprache ohne Fachjargon vermittelt. Praxisnahe Beispiele aus dem Arbeitsalltag, visuelle Demonstrationen und interaktive Übungen stellen sicher, dass auch technisch weniger affine Mitarbeiter die wichtigsten Verhaltensregeln verstehen und anwenden können.

Wie messe ich den ROI eines Awareness-Programms?

Der ROI lässt sich auf mehreren Ebenen messen: Die Reduktion der Phishing-Click-Rate, die Verringerung von Sicherheitsvorfällen und die Einsparung bei Incident-Response-Kosten sind direkt messbar. Indirekte Effekte wie verbesserte Compliance, gestärktes Kundenvertrauen und vermiedene Reputationsschäden lassen sich über Benchmarks und Branchenvergleiche quantifizieren. Typischerweise beträgt der ROI eines Awareness-Programms das 5- bis 10-fache der Investition.

Können wir das Training in unsere bestehende Lernplattform integrieren?

Ja, unsere E-Learning-Module unterstützen gängige Standards wie SCORM und xAPI und lassen sich in alle verbreiteten Learning-Management-Systeme (LMS) integrieren. Alternativ stellen wir eine eigene Plattform bereit, die ohne zusätzliche IT-Infrastruktur genutzt werden kann. Die Integration in bestehende SSO-Lösungen ist ebenfalls möglich.

Ist das Training DSGVO-konform?

Selbstverständlich. Alle unsere Trainings und Phishing-Simulationen werden DSGVO-konform durchgeführt. Die Auswertung erfolgt anonymisiert auf Abteilungsebene, nicht auf individueller Ebene. Der Betriebsrat wird frühzeitig einbezogen, und die Datenverarbeitung wird transparent dokumentiert. Wir stellen alle erforderlichen Unterlagen für die datenschutzrechtliche Bewertung bereit.

KI-gestützte Angriffe: Die neue Dimension der Bedrohung

Künstliche Intelligenz verändert die Bedrohungslandschaft grundsätzlich. Angreifer nutzen Large Language Models, um täuschend echte Phishing-Mails in perfektem Deutsch zu verfassen — ohne die Rechtschreibfehler, die bisher als Erkennungsmerkmal dienten. Deepfake-Technologie ermöglicht gefälschte Videoanrufe vom vermeintlichen Geschäftsführer, und automatisierte Social-Engineering-Bots führen überzeugende Gespräche am Telefon. Moderne Awareness-Programme müssen diese neue Realität adressieren und Mitarbeiter auf KI-gestützte Angriffe vorbereiten. Bei DATUREX integrieren wir aktuelle KI-Bedrohungsszenarien in alle unsere Trainingsmodule und aktualisieren die Inhalte kontinuierlich entsprechend der technologischen Entwicklung.

Jetzt Cyber Security Awareness stärken

Die Investition in das Sicherheitsbewusstsein Ihrer Mitarbeiter ist eine der wirksamsten Maßnahmen gegen Cyberangriffe. DATUREX GmbH aus Dresden bietet professionelle Awareness-Programme, die Ihr Unternehmen nachhaltig schützen — von der ersten Phishing-Simulation bis zum vollständigen Security-Culture-Programm.

Unsere Trainings kombinieren modernste E-Learning-Methoden mit praxisnahen Workshops und realistischen Phishing-Simulationen. Alle Programme werden individuell an Ihre Branche, Unternehmensgröße und bestehende Sicherheitsinfrastruktur angepasst und erfüllen die Anforderungen von NIS-2, ISO 27001 und DSGVO.

Kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Erstberatung — gemeinsam machen wir Ihre Mitarbeiter zur stärksten Verteidigung gegen Cyberangriffe.

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